Raumklima und Gesünder Wohnen.

Die Wichtigkeit von Gesünder Wohnen.

Jeder möchte sich Zuhause wohlfühlen, möchte einen sicheren Ort haben, an dem er sich entspannen und seine Batterien wieder aufladen kann. Unser Umfeld soll gesund für unseren Körper und unsere Seele sein. Unser Zuhause soll unsere physische und mentale Gesundheit unterstützen und darf sie auf keinen Fall bedrohen.

Moderne Menschen verbringen bis zu 90 % ihrer Zeit in Räumen. Deshalb ist die Luftqualität der Räume von wesentlicher Bedeutung für unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und unserer Lebensqualität. Raumluft- und Wandoberflächentemperatur, Luftzirkulation und Raumluftfeuchte haben einen signifikanten Einfluss auf das Raumklima.

Lesen Sie weiter und lernen Sie mehr über alle Faktoren, die Einfluss haben auf ein gesundes Raumklima und über Maßnahmen und Materialien, die wesentlich zu deren Verbesserung beitragen können.

Wir möchten, dass sich Menschen in ihrem Zuhause wohl und behaglich fühlen, unsere Produkte basieren auf den Forschungsergebnissen des Viva-Forschungsparks. Viva-Park

Mag. Robert Schmid, Gründer des Projekts Viva-Forschungspark

Faktoren, die das Raumklima beeinflussen.

Physikalische Faktoren:

Große Schwankungen der Luftfeuchtigkeit und Temperatur, zu wenige Ionen in der Raumluft, Zugluft und eine erhöhte Menge an Feinstaub können zu einer Schädigung der Atemwege, zu einer Beeinträchtigung der Lungenfunktion und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Biologische Faktoren:

Schimmel, Bakterien, Viren, Parasiten und Allergene befinden sich in der Luft. Allergene werden mit Hausstaub, Schimmelsporen, Tierepithelien, Baumaterialien oder Pflanzen in Räume gebracht. Sie können Schleim- und Bindehautentzündungen, eine laufende Nase und allergisches Asthma verursachen.

Chemische Faktoren:

Gerüche, Lösungsmittel, Formaldehyd, CO2, VOC und Rauch. Unangenehme Gerüche können aus Möbeln und Bodenbelägen, Abwasserrohren oder von außen kommen. Dies beeinträchtigt das persönliche Wohlbefinden und kann sogar Stress auslösen.

Herausforderungen vieler moderner Gebäude.

Moderne Gebäude werden oft als Niedrigenergie- oder Passivhäuser geplant. Aus diesem Grund werden diese Gebäude immer luftdichter. Sie bieten optimalen Wärmeschutz und reduzieren den Heizenergieverbrauch. Dies verhindert teilweise auch eine hohe Wärmeinwirkung im Sommer, allerdings nur, wenn der Sonnenschutz der Fenster optimal realisiert ist.

In den vergangenen Jahrzehnten sind die Sommer in unseren Breiten immer heißer geworden, was zu unangenehm überhitzten Räumen geführt hat, die nicht heruntergekühlt werden können. Eine Überhitzung ist kritisch insbesondere dann, wenn die Bauweise ausschließlich aus Leichtbauelementen ohne die Verwendung von massiven Baumaterialien besteht, die die Wärme aufnehmen können.

Behagliches Temperaturgefühl stellt sich ein, wenn die Summe der durchschnittlichen Oberflächen- und Lufttemperaturen im Raum ca. 36° C beträgt.

Ideal ist eine zwar unterschiedliche, aber stabile Temperatur in den verschiedenen Räumen der Wohnung:

23°C

Badezimmer

20°C

Wohnzimmer

18°C

Schlafzimmer